Network-Manager Applet wieder sichtbar

3. Januar 2011

Bei meinem GNOME-Desktop fehlten oben im Panel die Netzwerkverbindungen. Zuständig für die Anzeige ist der Network-Manager, genauer sein Applet. Es wird beim bei System->Einstellungen->Startprograme unter Netzwerkmanager mit dem Befehl nm-applet --sm-disable gestartet. Ein Zurücksetzen der Konfiguration des Panels hat auch nicht geholfen. Die Lösung bei mir bestand nun darin, dass ich den Eintrag von eth0 und eth1 in /etc/network/interfaces entfernt habe. In /etc/network/interfaces stehen nun also nur die Einträge für das interne Netzwerk-Device:

$ cat /etc/network/interfaces
auto lo
iface lo inet loopback

Nach dem nächsten Start der Netzwerkkonfiguration habe ich endlich auch die Netzwerkverbindungen wieder.

Mein Weg zum ersten Git-Repository inklusive Remote-Zugriff von Windows

29. Dezember 2010

Mein Weg zum ersten Git-Repository ist eigentlich schnell erzählt, da die wesentlichen Schritte schon im Netz stehen. Deswegen hier nur die wesentlichen Schritte mit Verweisen auf die Artikel, die mir weitergeholfen haben.
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Beispiele aus dem Git-Tutorial unter Windows nachvollziehen

29. Dezember 2010

Das Git-Tutorial (http://www.kernel.org/pub/software/scm/git/docs/gittutorial.html) enthält eine Vielzahl von Beispielen, die sich aber alle auf die Kommandozeilenversion von Git beziehen. Um dies auch unter Windows nachvollziehen zu können, wird zunächst Git für Windows heruntergeladen (http://code.google.com/p/msysgit/) und dann wie üblich installieren.

Um git dann ausführen zu können, wird die Eingabeaufforderung benötigt. Die Eingabeaufforderung kann beispielsweise über das Start-Menü gestartet werden, in dem bei Start->Ausführen… das Programm cmd geöffnet wird.

In dem sich öffnenden Fenster, sollte zunächst der Pfad gesetzt werden, so dass git automatisch gefunden wird. Wurde msysgit beispielsweise in C:\Program Files\Git\bin\git.exe installiert, so wird der Pfad wie folgt gesetzt:
set PATH=C:\Program Files\Git\bin;%PATH%

Prüfen, ob der Pfad richtig gesetzt ist, z.B.
D:\>git --version
git version 1.7.3.1.msysgit.0

Nun können alle Beispiele aus dem Tutorial nachvollzogen werden.

Zum komfortablen Arbeiten unter Windows stehen Werkzeuge wie TortoiseGit zur Verfügung.

 

Git für Windows installieren und nutzen

1. Dezember 2010

Zur Installation von Git müssen zwei Dateien heruntergeladen und installiert werden. Zum einen msysgit und zum anderen die grafische Oberfläche. Ich verwende TortoiseGit, weil ich TortoiseSVN schon kenne.

Download von http://code.google.com/p/msysgit/downloads/list, z.B. Git-1.7.3.1-preview20101002.exe. Zum Prüfen der Prüfsumme SHA1 nach dem Download kann FCIV von Microsoft verwenden werden. Beim Installieren habe ich keine „Additional Icons“ haben wollen. Weil ich schon Putty (und vermutlich auch TortoiseSVN) installiert habe, habe ich noch „Use (Tortoise)Plink“ and stelle von „Use OpenSSH“ ausgewählt. Sonst sind keine Veränderung der Vorgaben bei der Installation durchgeführt worden.

Nun die grafische Oberfläche von http://code.google.com/p/tortoisegit/downloads/list, z.B. TortoiseGit-1.5.8.0-32bit.msi, herunterladen, prüfen und ausführen. Bei diesem Setup-Programm war „TortoisePlink“ schon standardmäßig ausgewählt. Hier also einfach next, next, next klicken.

Damit steht einer Verwendung von TortoiseGit nichts mehr im Wege. Dazu den Windows-Explorer starten und an die Stelle navigieren, die das Git-Repository enthalten soll. Ein bestehendes Repository kann mit neuen Kontextmenü-Eintrag „Git Clone…“ kopiert werden. Am einfachsten ist es mit einem bestehenden Repository anzufangen. Dazu kann in dem sich öffnenden Dialog bei Url das Repository in der Art „username@rechername.domain:gitrepositoryname.git“ angegeben werden. Dazu muss hinter dem Eingabefeld noch „Web“ statt „Dir…“ ausgewählt werden.

Wird bei dem verwendeten Git-Repository eine Authentifizierung verlangt, so geschieht dies meist mit einem privaten und öffentlichen SSH-Schlüsselpaar. Zur Erzeugung des SSH-Schlüsselpaares wird der Putty Key Generator genutzt, der direkt aus dem Putty-Verzeichnis gestartet wird. Nach Klick auf „Generate“ muss mit die Maus über die Dialogfläche bewegt werden. Dann beide Schlüssel speichern. Der private bleibt lokal und wird bei TortoiseGit angegeben. Der öffentliche wird zum Systemverwalter des Git-Repositories geschickt, der ihn dann zu den erlaubten Schlüsseln hinzufügt.

Weitere Informationen zum Umgang mit Git sind in diesen Dokumenten zu finden:

Entwicklung/Debuggen von XSLT-Stylesheets

8. Juni 2010

Bei XSL Transformationen gibt es nicht immer einen Debugger, z.B. bei VS2008. In diesem Fall können Ausgaben verwendet werden. Leider kennt XSLT keinen print oder echo Befehl.

Ein einfacher Weg ist, sich neue Elemente zu definieren, die dann mit in die Ausgabe aufgenommen werden:

<element name="value" xmlns="http://example.com/exp">

<value-of select=“$value“/>

<element>

Dabei ist $value die zu beobachtende Variable. Sie kann natürlich auch durch einen anderen Ausdruck ersetzt werden.

Zum Thema: Beten im Alltag

3. September 2008

Ein paar Impulstexte zum Beten im Alltag.

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Whireshark: Nur bestimmte UDP-Datenpakete der Netzwerkschnittstelle anzeigen

28. August 2008

Um den Datenverkehr auf den Netzwerkschnittstellen zu beobachten, empfielt sich der Einsatz des Werkzeugs Whireshark. Diese freie Werkzeug unterstützt viele Betriebsysteme wie Linux und Windows. Bei Linux Distributionen gehört Whireshark zum Standardlieferumfang. Für Windows und Macintosh können die Installationspakete von http://www.wireshark.org/download.html herunter geladen werden.

Damit nur die Pakete angezeigt werden, die gerade interessant sind, wird zunächst die Netzwerkschnittstelle, über die die Datenpakete laufen, ausgewählt. Dann kann die Menge der Datenpakte mit Hilfe eines Filter weiter eingeschränkt werden.

Sollen beispielsweise nur UDP-Datenpakete angezeigt werden, die an die Port-Nummern 3333 und 3334 gerichtet sind, so wird als Filter formuliert:

udp.port == 3334 || udp.port == 3333

Ist also so, wie viele Software-Entwickler es erwarten würden, …

Neben dem englischen Handbuch (http://www.wireshark.org/docs/) gibt es auch ein deutsches Tutorial (http://www.nwlab.net/tutorials/wireshark/).

Booten von QNX CD – Installierte Festplatten anzeigen

28. August 2008

Um die installierten Festplatten und RAID anzuzeigen, die von QNX gesehen werden, folgende Schritte durchführen:

  • QNX Neutrino CD einlegen
  • F2 zum Booten von CD
  • Continue, Continue (Einstellung Bildschirm übernehmen)
  • Superuser anklicken zum Einloggen

Nun ist der grafische Desktop von QNX Photon erreicht. Nun im rechten Menü die Tastatur einstellen

  • Configure->Localization: Keyboard auf German stellen

und ein Terminal öffnen z.B. durch Klick auf den Hintergrund und dann im Kontextmenü Terminal auswählen.

Die von QNX gefundenen Festplatten werden mit

# ls /dev/hd*

angezeigt.

Wird nix oder nicht genug angezeigt, dann ist großer Mist 8-(((

Dann BIOS-Einstellungen kontrollieren, ob die Platten auch eingeschaltet sind. AHCI vom Intel ICH7 wird auch unterstützt.

# devb-eide oder devb-ahci oder devb-mvSata eingeben, damit die Platten gesucht werden

Kostenlos PDF aus jeder Anwendung erzeugen

6. Juli 2008

Mit dem Werkzeug FreePDF XP kann unter Windows XP aus jedem Programm heraus ein PDF erzeugt werden, dass dann beispielsweise sicher per eMail verschickt werden kann. Dazu wird ein neuer Drucker im System eingerichtet. Soll nun ein PDF erzeugt werden, so wird dieser neue Drucker in Druckfunktion der Anwendung ausgewählt. Beim Druckvorgang erscheint Dialog, mit dem die Eigenschaften des zu erzeugenden PDFs festgelegt werden können.

Zur Erstellung des PDF-Dokuments benutzt FreePDF XP das Programm Ghostscript. Deswegen muss es zuerst heruntergeladen und dann installiert werden. Die aktuellsten Versionen sind beispielsweise von hier verfügbar:

http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=1897&package_id=108733

Zur Installation die Datei speichern und ausführen. Dann „Setup“ anklicken, danach auf  „Install“ und fertig.

Nun kommt FreePDF XP an die Reihe. Wieder die aktuellste Version aus dem Downloadbereich von http://freepdfxp.de/fpxpdownload.htm herunterladen, z.Z. ist es dies die gewünschte Datei

http://rz.fh-ludwigsburg.de/Download/FreePDF/FreePDFXP3.24.EXE

Wie üblich wieder speichern und ausführen. Dann „Setup“ anklicken, danach beenden mit „End“.

Der neue Drucker ist nun unter Start -> Systemsteuerung -> Drucker und Faxgeräte unter der Bezeichnung „FreePDF XP“ zu finden.

Echtzeitverhalten durch „USB legacy support“ gefährdet

6. Mai 2008

In dem QNX-Artikel What is Adaptive Partitioning? wird erwähnt, dass durch die BIOS-Einstellung „USB legacy support“ bei der Interrupt-Behandlung eine Latenz von bis zu 100 Mikrosekunden eingeführt wird, die in unregelmäßigen Zeitabständen auftritt. Dieses Verhalten ist in einem echtzeitfähigen System nicht akzeptabel. Deswegen muss es im BIOS ausgeschaltet werden.

Durch die BIOS-Funktion „USB Legacy Support“ (engl. etwa „USB-Unterstützung für Erblasten“) werden USB-Eingabegeräte wie Mäuse und Tastaturen einem Betriebssystem ohne USB-Unterstützung als PS/2-Geräte verfügbar gemacht.

Diese BIOS-Funktion ist Teil des System Management Mode (SMM). Zu den weiteren Funktionen gehören Power Management Funktionen sowie Überwachungsfunktionen, z.B. zum Schutz vor Überhitzung.


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