In dem QNX-Artikel What is Adaptive Partitioning? wird erwähnt, dass durch die BIOS-Einstellung „USB legacy support“ bei der Interrupt-Behandlung eine Latenz von bis zu 100 Mikrosekunden eingeführt wird, die in unregelmäßigen Zeitabständen auftritt. Dieses Verhalten ist in einem echtzeitfähigen System nicht akzeptabel. Deswegen muss es im BIOS ausgeschaltet werden.
Durch die BIOS-Funktion „USB Legacy Support“ (engl. etwa „USB-Unterstützung für Erblasten“) werden USB-Eingabegeräte wie Mäuse und Tastaturen einem Betriebssystem ohne USB-Unterstützung als PS/2-Geräte verfügbar gemacht.
Diese BIOS-Funktion ist Teil des System Management Mode (SMM). Zu den weiteren Funktionen gehören Power Management Funktionen sowie Überwachungsfunktionen, z.B. zum Schutz vor Überhitzung.
Schlagworte: Echtzeit, Legacy Support, QNX, SMM, System Management Mode, USB
15. Juli 2008 um 17:57 |
Interessant.
Wollte auf Ubuntu umstellen. Da ich eine USB Tastatur verwende, wird über WUBI das Auswahlmenu „Win oder UBUNTU“ nicht angesteuert, da die Tastatur nicht reagiert.
Wie kann ich das Beschriebene umsetzen?
Bin kein IT Profi
Danke und Grüße
Gerha
4. August 2008 um 18:07 |
Bisher war der USB legacy support im BIOS als Werkseinstellung aktiviert. Das scheint bei dir leider nicht der Fall zu sein. Dann kommst du ja auch nicht in das BIOS/Setup des Rechners hinein. Kannst du nicht für die Einstellung im BIOS eine PS/2-Tastatur verwenden? Was schlägt denn der Hersteller deines PC vor?
Ich gehe nicht davon aus, dass es etwas mit WUBI (http://wubi-installer.org/) zu tun hat.
5. Oktober 2008 um 14:11 |
Gut zu wissen…
Das heißt also, der PC läuft schneller und stabiler, wenn ich das ausschalte und mein OS unterstützt sowieso USB. Danke für den Tipp!!!