Whireshark: Nur bestimmte UDP-Datenpakete der Netzwerkschnittstelle anzeigen

28. August 2008

Um den Datenverkehr auf den Netzwerkschnittstellen zu beobachten, empfielt sich der Einsatz des Werkzeugs Whireshark. Diese freie Werkzeug unterstützt viele Betriebsysteme wie Linux und Windows. Bei Linux Distributionen gehört Whireshark zum Standardlieferumfang. Für Windows und Macintosh können die Installationspakete von http://www.wireshark.org/download.html herunter geladen werden.

Damit nur die Pakete angezeigt werden, die gerade interessant sind, wird zunächst die Netzwerkschnittstelle, über die die Datenpakete laufen, ausgewählt. Dann kann die Menge der Datenpakte mit Hilfe eines Filter weiter eingeschränkt werden.

Sollen beispielsweise nur UDP-Datenpakete angezeigt werden, die an die Port-Nummern 3333 und 3334 gerichtet sind, so wird als Filter formuliert:

udp.port == 3334 || udp.port == 3333

Ist also so, wie viele Software-Entwickler es erwarten würden, …

Neben dem englischen Handbuch (http://www.wireshark.org/docs/) gibt es auch ein deutsches Tutorial (http://www.nwlab.net/tutorials/wireshark/).

Booten von QNX CD – Installierte Festplatten anzeigen

28. August 2008

Um die installierten Festplatten und RAID anzuzeigen, die von QNX gesehen werden, folgende Schritte durchführen:

  • QNX Neutrino CD einlegen
  • F2 zum Booten von CD
  • Continue, Continue (Einstellung Bildschirm übernehmen)
  • Superuser anklicken zum Einloggen

Nun ist der grafische Desktop von QNX Photon erreicht. Nun im rechten Menü die Tastatur einstellen

  • Configure->Localization: Keyboard auf German stellen

und ein Terminal öffnen z.B. durch Klick auf den Hintergrund und dann im Kontextmenü Terminal auswählen.

Die von QNX gefundenen Festplatten werden mit

# ls /dev/hd*

angezeigt.

Wird nix oder nicht genug angezeigt, dann ist großer Mist 8-(((

Dann BIOS-Einstellungen kontrollieren, ob die Platten auch eingeschaltet sind. AHCI vom Intel ICH7 wird auch unterstützt.

# devb-eide oder devb-ahci oder devb-mvSata eingeben, damit die Platten gesucht werden

Kostenlos PDF aus jeder Anwendung erzeugen

6. Juli 2008

Mit dem Werkzeug FreePDF XP kann unter Windows XP aus jedem Programm heraus ein PDF erzeugt werden, dass dann beispielsweise sicher per eMail verschickt werden kann. Dazu wird ein neuer Drucker im System eingerichtet. Soll nun ein PDF erzeugt werden, so wird dieser neue Drucker in Druckfunktion der Anwendung ausgewählt. Beim Druckvorgang erscheint Dialog, mit dem die Eigenschaften des zu erzeugenden PDFs festgelegt werden können.

Zur Erstellung des PDF-Dokuments benutzt FreePDF XP das Programm Ghostscript. Deswegen muss es zuerst heruntergeladen und dann installiert werden. Die aktuellsten Versionen sind beispielsweise von hier verfügbar:

http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=1897&package_id=108733

Zur Installation die Datei speichern und ausführen. Dann „Setup“ anklicken, danach auf  „Install“ und fertig.

Nun kommt FreePDF XP an die Reihe. Wieder die aktuellste Version aus dem Downloadbereich von http://freepdfxp.de/fpxpdownload.htm herunterladen, z.Z. ist es dies die gewünschte Datei

http://rz.fh-ludwigsburg.de/Download/FreePDF/FreePDFXP3.24.EXE

Wie üblich wieder speichern und ausführen. Dann „Setup“ anklicken, danach beenden mit „End“.

Der neue Drucker ist nun unter Start -> Systemsteuerung -> Drucker und Faxgeräte unter der Bezeichnung „FreePDF XP“ zu finden.

Echtzeitverhalten durch „USB legacy support“ gefährdet

6. Mai 2008

In dem QNX-Artikel What is Adaptive Partitioning? wird erwähnt, dass durch die BIOS-Einstellung „USB legacy support“ bei der Interrupt-Behandlung eine Latenz von bis zu 100 Mikrosekunden eingeführt wird, die in unregelmäßigen Zeitabständen auftritt. Dieses Verhalten ist in einem echtzeitfähigen System nicht akzeptabel. Deswegen muss es im BIOS ausgeschaltet werden.

Durch die BIOS-Funktion „USB Legacy Support“ (engl. etwa „USB-Unterstützung für Erblasten“) werden USB-Eingabegeräte wie Mäuse und Tastaturen einem Betriebssystem ohne USB-Unterstützung als PS/2-Geräte verfügbar gemacht.

Diese BIOS-Funktion ist Teil des System Management Mode (SMM). Zu den weiteren Funktionen gehören Power Management Funktionen sowie Überwachungsfunktionen, z.B. zum Schutz vor Überhitzung.

Verbindung mit Phindows zu QNX in einer VM herstellen

21. April 2008

Phindows ist die Remote-Desktopverbindung von Windows zu QNX. Im Folgenden werden die Schritte beschrieben, die notwendig sind, um eine Verbindung herzustellen.

  1. Zunächst wird die virtuelle Machine mit dem QNX gestartet.
  2. Dann muss die IP-Adresse bestimmt werden, die der virtuellen Maschine, z.B. durch DHCP, zugewiesen wurde. Dazu wird ein Terminalfenstert gestartet in dem mit der rechten Maustaste auf den Desktop-Hintergrund geklickt wird und in dem Kontextmenü terminal ausgewählt wird. In dem sich dann öffenenden Terminal-Fenster wird ifconfig eingegeben. Das Programm zeigt dann alle konfigurierten Netzwerkschnittstellen an. In dem Bereich von en0, der ersten Netzwerkschnittstelle, wird die gesuchte Netzwerkadresse hinter dem Wort inet angezeigt. In dem folgenden Bild ist es die Nummer 192.168.10.145:
    ifconfig en0
  3. Diese Adresse kann in dem Dialog von phindows angegeben werden oder direkt beim Aufruf:
    phindows.exe -t 192.168.10.145

Copy & Paste funktioniert nicht bzw. nur als Super-User (root/Administrator)

21. April 2008

Falls mal bei QNX das Copy & Paste oder Kopieren und Einfügen nicht geht, so lohnt ein Blick auf die Zugriffsrechte der Zwischenablage. Sie liegt im Dateisystem unter:

/var/clipboard/<hostname>

Der Benutzter, der Copy/Paste einsetzen will, muss Schreibrechte in dem Verzeichnis /var/clipboard haben.

Einstellung des deutschen Tastaturlayouts bei QNX Photon

21. April 2008

Die deutsche Tastaturbelegung kann bei QNX grafischer Oberfläche Photon unter Configure->Localization und dort bei dem Tab-Reiter Keyboard auf German eingestellt werden. Dies scheint auch als normaler Nutzer möglich zu sein. Es hat aber leider keine Auswirkungen auf die Tastaturbelegung, beispielsweise im Terminalfenster. Erst wenn die Einstellungen als Administrator (root) vorgenommen werden, werden sie wirksam. Danach ist auch in dem Nutzer-Konto alles richtig belegt.

VMware Image Größe reduzieren

26. Februar 2008

Image-Dateien von VMware wachsen manchmal an, obwohl sich die in ihnen befindliche Datenmenge nicht größer wird. Diese Phänomen kann zwei Ursachen haben. Zum einen benötigt jeder Snapshot zusätzlichen Speicher und zum anderen können beispielsweise temporäre Dateien das Wachstum verursachen. Beim ersten Problem können die nicht mehr benötigten Snapshots mit dem Snapshot-Manager gelöscht werden. Bei dem zweiten Problem ist die Hilfe der VMware-Tools innerhalb der Gastsysteme notwendig. Sie bieten eine „Shrink“-Funktion an.

Bei GNU/Linux bieten hierfür die Open Virtual Machine Tools (Ubuntu Paketname open-vm-tools) notwendig. Hier ein Auzug aus der FAQ über ihre Funktione:

The following components have been released as OSS:

  • Drivers for devices and filesystems access
  • Memory ballooning
  • Shared folders
  • Drag and Drop, Text and File Copy/Paste
  • Clipboard sharing
  • Diskwiping and shrinking
  • Time synchronization
  • Automatic guest screen resolution resizing
  • GuestInfo (provides statistics about guest environment)
  • Guest SDK (provides information about the VM)
  • Soft power operations
  • Multiple monitor support
  • GTK Toolbox UI

Die Installation des Pakets bei der Ubuntu Version 7.10 (Gutsy) beschreibt der Artikel „Installing the VMware tools in Ubuntu/Debian using .deb archives„. Nach Installation der open-vm-tools liefert der folgende Befehl eine grafische Oberfläche:

sudo /usr/bin/toolbox

Zum verkleinern der Image-Datei muss der Tab-Reiter Shrink ausgewählt werden. Der Vorgang besteht aus zwei Phasen. Zunächst läuft eine Vorbereitungsphase innerhalb der virtuellen Maschine (VM) und dann nach Bestätigung eine weitere Phase in der VMware Workstation.

Phindows – Remotedesktop-Verbindung bei QNX

26. Februar 2008

Soll von einem Windows-System eine Remotedesktop-Verbindung zu dem Betriebssystem QNX aufgebaut werden, so wird dafür das Programm PHINDOWS.EXE gestartet. Es ist Bestandteil der QNX Momentics Entwicklungsumgebung. Soll beispielsweise die grafische Oberfläche des entfernten Rechners mit der IP-Adresse 192.168.1.1 mit einer Auflösung von 1024 mal 768 genutzt werden, so wird bei Start->Ausführen folgendes eingegeben:

PHINDOWS.EXE -t 192.168.1.1 -WRemote_QNX -w 1024 -h 768

Weitere Optionen sind im Phindows User Guide zu finden.

Neben der Netzwerkverbindung ist es noch notwendig, dass auf der QNX-Seite das Programm phrelay mit Hilfe des Internet-Super-Servers inetd gestartet wird. Dazu muss in der Datei /etc/inetd.conf die folgende Zeile stehen:

phrelay stream tcp nowait root /usr/bin/phrelay phrelay

Als Superuser kann inetd direkt gestartet werden:

# inetd &

Alternativ kann phrelay auch mit der undokumentierten Option -G direkt gestartet werden (Forumsbeitrag):

# phrelay -G &

Läuft auf dem Zielrechner bereits die grafische Oberfläche Photon, so kann auf sie mit Hilfe von der Option -n/dev/photon zugegriffen werden. Obiges Beispiel wird in diesem Fall dann so aussehen:

PHINDOWS.EXE -t 192.168.1.1 -n/dev/photon -WRemote_QNX -w 1024 -h 768

GIMP (GNU Image Manipulation Program) ist eine kostenlose und freie Bildbearbeitung auch für Windows

14. Februar 2008

GIMP ist ein freies, sehr leistungsfähiges Foto- und Bildbearbeitungsprogramm. Es kann für vielfältige Aufgaben einschließlich Fotonachbearbeitung, Bildkomposition und Bildmalerei eingesetzt werden. Ausgewählte Links: